27.7., 18.00 Uhr, Wein.Literarium, Weingut Rohrer

Martin Peichl, Johanna Schmidt und Peter Clar lesen Texte aus noch unveröffentlichten Büchern, angesiedelt zwischen Prosa, Lyrik und Essay. Es geht um Anfänge und Verluste, ums Auftauchen und Verschwinden, um die Frage nach der eigenen Identität in einer sich immer mehr zersetzenden Welt. Im Weingut RohrerHauptstraße 927361 Lutzmannsburg

25.6., 19.00 Uhr, Dicht-Fest, Alte Schmiede, Wien

Kuratiert und moderiert von Semier Insayif lesen Daniel Böswirth (Vexierkavalier), Julia Costa (Beben), Regina Hilber (Simple Neruda), Benedikt Steiner (Sinn & Brandung) und Peter Clar (Und lassen stehen das Meer). Alte Schmiede WienSchönlaterngasse 11010 Wien

17.6., 19.30, W:Ortfinale, Villa Schindler, Telfs

Im Rahmen des Lyrikfestivals W:ORTE 2026 sind Arne Rautenberg, Jurczok 1001, Selma Asotić (Rebekka Zeinzinger) und Peter Clar Gast beim W:ORTfinale in der Villa Schindler. Villa SchindlerObermarktstraße 456410 Telfs

16.6., 19:30, W:ORTE in Schwaz, Museum der Völker, Schwaz

Im Rahmen des Lyrikfestivals W:ORTE 2026 sind Arne Rautenberg, Eva Maria Gintsberg und Peter Clar Gast beim Literaturforum Schwaz im Museum der Völker. Es moderieren Robert Renk, Siljrosa Schletterer und Mikael Vogel. Museum der VölkerSt. Martin 166130 Schwaz

1.6., 19.30 Uhr, Lyrik:unwiderstehlich 7, Hauptbücherei am Gürtel, Wien

Drei Künstler*innen, ein Thema. Wir feiern die Vielfalt der zeitgenössischen Lyrik, wir bauen Grenzen zwischen Publikum und Lesenden/Musizierenden ab – das ist das erklärte Ziel von Lyrik:unwiderstehlich, einer von Peter Clar und Martin Peichl in Zusammenarbeit mit den Büchereien der Stadt Wien ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe. Gemeinsam mit den eingeladenen Lyriker:innen und Musiker:innen umkreisen wir […]

11.3., 19.30 Uhr, Zuckerlautomat am Meer, Alter Schl8hof, Wels

Im März wird’s lyrisch und ausnehmend schön: Peter Clar liest aus seinem aktuellen Buch Und lassen stehen das Meer, Erwin Einzinger präsentiert Aus dem Zuckerlautomat am Marktplatz kam ein Kaugummi-Koalabär. Der Titel verrät es schon – beim Kirchdorfer Kritik- und Publikumsliebling Einzinger geht es wieder ausgelassen und sehr witzig zu. Den Ausgangspunkt seiner Gedichte kann […]

12.2., Literadio-Interview: Und lassen stehen das Meer

Im Gespräch mit der Autorin, Übersetzerin und Literaturvermittlerin Astrid Nischkauer stellt Peter Clar seinen neuen Gedichtband Und lassen stehen das Meer (Müry Salzmann) vor. Nachzuhören ist das Interview auf der Website von literadio.

19.11., 19.30 Uhr, Lyrik:unwiderstehlich 6, Hauptbücherei am Gürtel, Wien

Drei Künstler*innen, ein Thema. Wir feiern die Vielfalt der zeitgenössischen Lyrik, wir bauen Grenzen zwischen Publikum und Lesenden/Musizierenden ab – das ist das erklärte Ziel von Lyrik:unwiderstehlich, einer von Peter Clar und Martin Peichl in Zusammenarbeit mit den Büchereien der Stadt Wien ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe. Gemeinsam mit den eingeladenen Lyriker:innen und Musiker:innen umkreisen wir […]

Schneller, höher und so weiter

Fakten, Fanwissen, Fiktionen zu den Olympischen Sommerspielen 2021

Sommerolympiaden sind ein Fest der Vielfalt und Abwechslung – ideal, um viele Stunden vor dem Bildschirm zu verbringen: vom Schlagabtausch beim Boxen zum musikbegleiteten Dressurreiten, vom nach Knochenbruch schreienden Mountainbike zum gnadenlos schönen Badminton. Ein Nachmittag im Leichtathletikstadion ist ein eigenes Kapitel: vom umwerfenden Kugelstoßen zum faszinierenden Hochsprung, von der Langstrecke zum Sprint und so weiter.

Die beiden sportbegeisterten, durchaus auch Sport treibenden Autoren Peter Clar (mehr) und Markus Köhle (etwas weniger) folgen dieser Lust zur Abwechslung – der lexikalischen Vorgabe des Alphabets folgend werden alle in Tokio zur Austragung kommenden 33 Sportarten aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet:
* der Dreisprung etwa aus der sehr persönlichen Erinnerung, wie man seinerzeit über zwei Steine im Fluss zur Geliebten auf der anderen Seite gelangte;
* das Turnen auf Reck, Seitpferd und Ringen, das einem fassungslose Begeisterung abverlangt, wie scheinbar mühelos man sich auf Turngeräten bewegen kann, die für Normalsterbliche bestenfalls als Foltergeräte taugen können;
* andererseits Sportarten wie Synchronschwimmen, die einer unfreiwilligen Komik nicht entbehren und denen man nur mit einiger Ironie gegenübertreten kann;
* oder aber der 200-Meter-Lauf, der zu einem historischen Rückblick Anlass gibt: 1968 in Mexico City wurde die Siegerehrung zum revolutionären Statement von den US-amerikanischen Gold- und Silbermedaillengewinnern, als sie sich mit schwarz belederhandschuhter und zur Faust geballter Hand mit der Black-Power-Bewegung solidarisierten (im Jahr, in dem Martin Luther King ermordet wurde, eine mehr als heldenhafte Ansage).

Stimmen
»Die beiden Literaturwissenschafter wagen den Spagat auf dem Schwebebalken. Einerseits humorige Einlagen – etwa die Sportfilmempfehlung Herr der Ringe –, andererseits wortgewaltig verpackte, geballte Infos, mit denen der Laie angeben kann. Der Spagat gelingt meistens, auch weil Clar und Köhle ihre Grenzen kennen.« (Andreas Gstaltmeyr, Der Standard, 23. Juli 2021)
»Die beiden Autoren und Poetry Slammer Peter Clar und Markus Köhle haben ›Fakten, Fanwissen und Fiktionen‹ zu allen Disziplinen der Olympischen Sommerspiele zusammengetragen und liefern damit die unterhaltsamste und kompletteste Vorschau auf Tokio 2020 ab.«, »Eine amüsantere Einstimmung auf die Olympischen Sommerspiele 2021 als ›Schneller, höher und so weiter‹ gibt’s wohl nicht – und ein bisschen schluaer wird man dadurch auch.« (Simon Welebil, FM4,16. Juli 2021)