Garten, Putzen, Internet – 20.3., der Quarantäne 5. Tag

Gut gestern war auch Gartenarbeit. Gartenarbeit auf Balkon und Terrasse bedeutet auch: Streichen. Streichen bedeutet wiederum: Herumrutschen auf Knien und Wegputzen von Farbklecksen von dort, wo sie nicht hingehören (Blumentöpfe, Geländer, Fensterscheiben) und auftragen von Farbklecksen dort, wo sie hingehören aber noch fehlen. Streichen bedeutet aber auch: Zuerst möglichst alles wegräumen, dann streichen, dann warten, warten, warten um, wenn die Farbe endlich trocken ist, alles wieder dort hinzuräumen wo es hingehört. Im besten Fall geputzt dort hinzuräumen, wo es hingehört.

Heute war also zum einen Gartenarbeit II und also alles wieder herräumen, zum anderen war Großputztag angesagt. Also nicht nur außen sondern auch innen. Sage ich mal so: Viel Arbeit, wenig Vergnügen aber hinterher… hinterher… hinterher… Leere. Aber Sauberkeit. Und Hunger. Aber Sauberkeit. Und Durst. Aber Sauberkeit und das Wissen, dass man sich nun wirklich, aber wirklich, zur Vorbereitung für die morgige Skypelehrveranstaltung setzen sollte. Dass man sich nur wirklich, aber wirklich, mit Instagram auseinandersetzen sollte. (Bitte, lass mir Dir helfen, flehte mein Freund Stefan mich gestern an, nachdem er meine armseligen Versuche mit ansehen musste. Wer bin ich, ihn das zu verwehren?) Dass man zudem rausfinden wollte, wer gewisse Leute sind, die einen Freundschaftsanfragen auf facebook geschickt haben. Und so weiter.

Weiter geht es dann morgen: Mit Nachberichterstattung der Skypekonferenz. Mit Statusmeldung bezüglich meiner anderen Lehrveranstaltungsvorbereitungen. Und hoffentlich mit Literatur: Darf, muss, soll, will nämlich gerade wieder einmal Christine Lavant lesen. Freude!

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