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8.5.2012 | Amtshaus Wien Neubau | "Mohn und Gedächtnis"

Mitwirkende:
Cello: Hannah Schwegler
Lesung und Wissenschaftliche Begleitung: Anna Babka/Peter Clar

Die Frage, wie man nach der Barbarei des Holocaust weiterhin Gedichte schreiben oder sich überhaupt der Hervorbringung von Kunst widmen könne, hat auch zwei herausragende KünstlerInnen der Nachkriegszeit beschäftigt, Paul Celan und seine Kollegin und Freundin Ingeborg Bachmann. Beide sind mit kritischen Texten im Rückbezug auf Nationalsozialismus und Totalitarismus hervorgetreten. Der kürzlich veröffentlichte Briefwechsel zwischen Bachmann und Celan gibt einen sehr persönlichen Einblick in deren Beziehung, in Befindlichkeiten, die aus der unterschiedlichen Betroffenheit der beiden im Hinblick auf die historischen Begebenheiten hervorgehen. Indem wir Stellen aus dem Briefwechsel aber auch Gedichte aus dem Oeuvre der beiden zu Wort kommen lassen, durchdrungen von Stücken mit Cello, wollen wir sowohl der Schönheit der Sprache, der Musik wie auch der Erinnerung an den 8. Mai Raum geben und so eine andere Art des Gedenkens gestalten: Mohn und Gedächtnis eben oder: „Erreichbar, nah und unverloren blieb inmitten der Verluste dies eine: die Sprache“ (Paul Celan).

Dienstag, 8. Mai, 18:00 Uhr
Festsaal des Amtshauses Wien Neubau
Hermanngasse 24-26
1070 Wien

 

23.3.2012 | Innsbruck | 10. Innsbrucker Prosa Festival

Im Rahmen des 10. Innsbrucker Prosa Festivals (22.-24.3.) liest Peter Clar, gemeinsam mit Kurt Palm, Julia Taschler und Ursula Timea Rossel, im Theater diemonopol in Innsbruck,

23.3., 20.00 Uhr
die monopol
Egger- Lienz- Straße 20
6020 Innsbruck


Weitere Infos und einen Rückblick auf die letzen zwei Festivals finden Sie: hier

 

20.3.2012 | Aula am Unicampus, Wien | vier farben

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "vier farben" liest Peter Clar zum Thema "Ästhetik"

Das Konzept der Reihe ist es, zwei Vorträge von VertreterInnen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen pro Abend und musikalische, visuelle und/oder literarische Darbietungen um das gleiche Thema kreisen zu lassen. Schnittpunkte werden erkenntlich, Abweichungen erzeugen neue Perspektiven. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem Thema wird mit jener einer anderen wissenschaftlichen Disziplin kontrastiert, wobei die Kunst wiederum eine alternative Zugangsform darstellt, die andere Grenzen als jene der Wissenschaft kennt. Die Kombination dieser Faktoren bestimmt das offene Ergebnis der Veranstaltung.

Programm:
Vorträge:
Prof. Guido Kucsko / Rechtswissenschaft / Uni Wien
Prof. Manfried Faber / Physik / TU Wien

Musik:
EagerKrieger

Text:
Peter Clar

Aula am Unicampus, Wien
20.3.2012, 20.00 Uhr

Mehr Infos zu diesem und zu den anderen Abenden der Reihe "vier farben" finden Sie unter: http://vierfarben.org/

 

 

20.11.2011 | Schauspielhaus Wien | Jelinek.Dialoge

Am 20.11., 15.00 Uhr, im Schauspielhaus Wien (Porzelangasse 19, 1090 Wien) und am 21.11., 18.00 Uhr, im Literarischen Quartier der Alten Schmiede (Schönlaterngasse 9, 1010 Wien) veranstaltet das Elfriede-Jelinek-Forschungszentrum der Universität Wien die "Jelinek.Dialoge - Sätze und GegenSätze aus Literatur und Wissenschaft".

8 WissenschaftlerInnen treffen auf 8 AutorInnen, um Literatur und Wissenschaft auf unterschiedlichste Weise zu verschmelzen. Mit Paulus Hochgatterer, Bettina Balàka, Gerhild Steinbuch, Peter Clar, Händl Klaus, Ewald Palmetshofer, Andrea Winkler und Olga Flor.

Peter Clar tritt dabei gemeinsam mit dem Sprachwissenschaflter Peter Ernst und dem Schauspieler Peter Enders im zweiten Block am 20.11. (ca. 16.45 Uhr) im Schauspielhaus auf.

Tickets
Der Eintritt für die Veranstaltung am 21.11. in der Alten Schmiede ist frei. Tickets für die Veranstaltung am 20.11. im Schauspielhaus zum Preis von 18 Euro (alle drei Einheiten) bzw. 9 Euro (eine Einheit) können ab sofort an der Tageskasse des Schauspielhauses, telefonisch unter der Nummer +43 1 317 01 01 18 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bestellt werden.

Mehr Infos und das auf der Homepage des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums.

 
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